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Kommt zum Film!

Kommt zum Film! Es erwarten euch: wüste Nächte mit Sexspielchen im Pool, nackte Tänzer und Koks, sündiges Treiben in Luxuslimousinen und steile Drehs in Hawaii, Neuseeland, Australien!

Oder halt! Nein, doch nicht...!

Hatte mich am Wochenende überreden lassen, Woozun bei den Dreharbeiten zu seinem Kurzfilm zu helfen. Im Nachhinein sollte ich ihm dankbar sein: ich habe zwar 14 Stunden am Stück rumgestanden und hatte den wildesten Nervenzusammenbruch seit langer Zeit...aber ich hatte lange nicht mehr so viel Spass. Und auch schon fast vergessen, wie toll es ist, Filme live zu drehen, anstatt sie einfach nur hinzukritzeln.

Außerdem hat er aus meiner Mitbewohnerin Maike den Filmstar rausgeholt. Und sein Drehbuch war klasse.

8h30: Um 10h sollen wir am Drehort sein, also schön pünktlich aufstehen!
Oder doch nicht? In letzter Sekunde Einsicht: Dreharbeiten fangen immer mindestens zwei Stunden später an als eingeplant. Schnell Wecker ausgehämmert, weitergeratzt.

9h30: Aufstehen (in echt). Maike, die heute ihre erste Filmrolle spielt und zwar eine Hauptrolle, Felix und ich finden, dass es sehr früh ist. Kommen uns leicht lächerlich vor, weil wir wissen, dass andere Leute schon seit Stunden arbeiten. Diese ätzenden disziplinierten Frühaufsteher, von denen man so hört. Hm. Schnell mehrere Meter Kaffee eingefahren und los zur Tram.

10h30: Ankommen am Tatort: Woozuns Bude, Treptow
(„Is doch hier Neukölln...?“ – „Nee, das ist Treptow.“ – „Ach so...he, in dem McDonalds war ich schon mal!“)
Sind sehr stolz, weil nur ne Stunde zu spät. Macht aber nix, denn Regisseur selbst nicht anwesend. Zeugs für die Beleuchter auch nicht, weil mit Regisseur unterwegs.

1er Blick ins Set: Woah. Woozun hat mit viel weißem Krepp und Klebeband sein eigenes Wohnzimmer in einen weißen, klinisch kahlen Raum verwandelt. Wo sind die Aufblassofas...?!

Wortkarger Kameramann schraubt im Set an irgendwas rum (muss man nicht wissen, viel zu schwer, wie Mathe!). Kurz Hallo gesagt, dann erst mal Kippe rauchen und frühstücken. Ist auch alles sehr anstrengend.

11h – 14h: Woozun kommt in ner halben Stunde, sagte seine Frau & Set-Fotografin, während sie uns mit Sushi versorgt. Halbe Stunde wird immer länger. Woozun hat Probleme, sein Lichtzeugs auszuleihen, leidet wahrscheinlich.
Wir leiden nicht. Rauchen, Sushi essen, Maikes Drehpartner kommt an, Bartek, ein schüchterner polnischer Student, der nicht viel Deutsch kann, das aber prima.
Auch der Beleuchter ist eingetrudelt. Kameramann hat aufgehört zu basteln und pennt nun erst mal ne Runde. (Er wird es brauchen!)
Erkenntnis: Dreharbeiten fangen immer mindestens zwei Stunden später an als eingeplant. Oder mehr. Sushi aber sehr lecker!

14h: Regisseur kommt an, seelisch am Ende, aber mit Lichtzeugs. Kann losgehen. Oder nee, doch nicht. Erst mal Mittagessen. Müssen uns schließlich entspannen, bevor es losgeht!

Woozuns Frau beginnt, eine Portion Schweinefleisch warmzumachen, die vor der Kamera lecker dampfen soll. Kann schließlich sein, dass es bald losgeht...?

15h: Nu aber. Wirklich.

15h15: Oops, hatte vergessen Maike zu sagen, dass sie den kompletten Film über an einen Stuhl angebunden wird. Egal, sie kennt das Drehbuch.

15h30: Schweinefleisch immer noch nicht im Einsatz, wird aber nach wir vor treu warmgehalten. Woozuns Frau fragt sich, wie lange das Schweinefleisch das noch aushält...?

15h – 18h: Nach anfänglichen Problemen packen wir es tatsächlich, uns zu konzentrieren! Kommunikation etwas schwer, weil Regie, Kamera und Licht aus Korea, Schauspiel aus Deutschland und Polen. Aber Woozun hat den Elan und Maike und Bartek irgendwie das Talent, seine Anweisungen umzusetzen.
Als die ersten Bilder fertig sind, steigt der Mut, die sehen ziemlich klasse aus!

Ich selbst hab meine absolute Lieblingsaufgabe: Klappe halten. (Filmklappe) Das ist super: Man muss nur kleine Zahlen in korrekter Reihenfolge auf die Klappe schmieren und „klapp!“ machen. Das Tolle: man ist vorne dabei und tut eigentlich nix!

Schweinefleisch-Situation entwickelt sich zum Thriller. Ist immer noch nicht dran, wird aber zusehends dunkler.

Ich spiele, während Felix Klappe hält, erst mal 2 Stunden am Stück Nintendo. Blicke überrascht auf: He, die haben echt was hingekriegt in der Zeit! Komme mir schließlich unsozial & nutzlos vor und entreiße meinem Schatz die Klappe.

Habe Auftritt des Schweinefleisches verpasst.

17h30: Maike ist nun seit 2 ½ Stunden an einen Stuhl angebunden und nicht im Geringsten angepisst. Außerdem kann sie ausgezeichnet so tun, als habe sie Bock aufs Schweinefleisch, obwohl sie Vegetarierin ist.
Vielleicht sollte sie ihr Studium schmeißen und Schauspielerin werden....?

18h: Hurrah hochverdiente Pause! Ich: „Woozun, wir haben doch nun schon über die Hälfte abgedreht, oder...?“ Woozun: „Tschaaa....über die Häfte....oder exakt die Hälfte....oder eigentlich eher weniger als die Hälfte...!“ Ähm, was solls. Essen muss man schließlich.

19h: Akzeptiere langsam, aber unaufhaltsam, dass der Rest des Films – über die Hälfte – halt nun mal heute abgedreht werden MUSS. Regisseur, Kameramann und Beleuchter hingegen voller Energie und überirdisch wach. Schauspieler erstaunlich toll bei der Sache, wenn man bedenkt, dass sie dauernd eingeschnürt und mit künstlichem Schweiß besprüht werden.

19h – 1h: Woozuns Nichtraucherküche aka Pausenraum verwandelt sich in Nikotinhölle. Sind zwar nur 3 Raucher, aber wir kennen keine Gnade. Wohnzimmer aka Set verwandelt sich unter Einfluss der Scheinwerfer in Sauna, aber Fenster öffnen is nich, wegen Wind & Lichtbedingungen. Guten Sound zu bekommen ist inzwischen unmöglich, da Nachbarn unglaublich laut RTL anhaben oder feiern. Alle Hoffnungen, um kurz vor eins den letzten Nachtbus zu kriegen, lösen sich in Nichts auf. Auch Hoffnungen, vorm Schlafengehen noch brandneue Folge „Lost“ Season 2 anzugucken. Füße tun sehr weh.

Bewundere Schauspiel & Crew für übermenschliche Kräfte. Felix legt sich kurz unterm Küchentisch schlafen.

2h : Weiß nun wieder, warum ich nicht Regie mache.

2h- 3h: Einsicht: 44 Einstellungen an einem Tag drehen ist Wahnsinn & Selbstmord. Kein Mensch macht das. Dafür, dass das kein Mensch macht, macht Woozun es aber klasse, der Rest auch. Erkenntnis, dass sämtliche Verabredungen am nächsten Morgen abgesagt werden müssen. Frage mich, ob ich als einzige total verzweifelt bin. Und ich mach nur die Klappe.

3h30: ZOMG letztes Bild! Felix fragt mich, warum ich plötzlich bete. Aber es nützt nix, Woozun will immer noch einen Take drehen.
Habe Riesenlust, statt der korrekten Szenennummer „666“ auf die Klappe zu schreiben. Tu es dann nur nicht, weil Maike im Bild ist.

3h45: Endlich! Drehschluss! Nach Hause!

....Feiern...? Wie, heute noch...? Ist das euer ernst?!

4h: Alle anderen irgendwie topfit & total fröhlich. Haben auch schließlich viel ackern müssen. Frage mich, warum ich als Einzige einen Heulkrampf bekomme, obwohl ich wirklich weniger leiden musste als andere. Bekomme trotzdem Heulkrampf. Verbringe Drehschluss-Feier allein auf dem Klo. Scheiße aber auch, dass ich kein Bier trinke!

4h30: Maike ist lieb und lässt ein Taxi kommen. Dabei müsste eigentlich SIE heute Gage kriegen. Woozun besteht darauf, uns die Taxifahrt zu bezahlen. Gondeln heim und unterhalten uns darüber, dass Dreharbeiten irgendwie immer länger dauern als eingeplant.

Erkenntnis: Felix und Maike sind klasse, selbst wenn ich mich nervlich in ein feuchtes Kleenex verwandle.
Und Woozun, der Kameramann und der Beleuchter, und Woozuns Frau, der Set-Engel, müssen übermenschlich begabt sein oder so was. Was für ein Spirit.

5h30: Ups...festgequatscht. Nu aber wirklich ins Bett.


Zum dumm aber auch...! Immer, wenn Filme drehen mir Spaß macht, fällt mir auch wieder ein, warum ich dazu einfach nicht erschaffen bin. Um so mehr bewundere ich Woozun. Und alle anderen, die in der Lage sind, sich immer wieder diesem Irrsinn zu stellen. Einfach, weil sie es lieben.

Freu mich auf die Premiere. Wie ich Woozun kenne, hat er sicherlich den Film noch in der selben Nacht zusammengeschnitten.
8.5.06 02:15


Kakteenzüchter und schwule Zootiere!



Da ich schon relativ knülle bin von Weißwein und mir Gleich PoT reinziehen werde, bis die Hölle zufriert, nur ein kurzes Wort an Rei17 und Maddle:

Ihr Süßen. Das war schön.
Auch wenn wir von eitlen HÄAGEN-DASZ-Mitarbeitern Gemobbt wurden und man bei Starbucks nicht rauchen kann und ich nun im Comic Store für immer als Yaoi-FanGirl erkannt werde.
Mir hat es selten so viel Spaß Gemacht, mich über Freude und Verderben der FanFictions, unerwartetes MPREG (OMG!), Seme/Uke-Klischees, schwule Detektive, noch schwulere Tennis-Spieler, die Behämmertheit und Göttlichkeit der Kaiba-Backstories und das Leben und das Universum überhaupt zu unterhalten!
Und lieb, Gechillt und süß seid ihr auch noch!

Ich werde alle weiteren BeobachtunGen, die ich beim DVD-Sichten mache, brav mitteilen und euch beide weiterhin belästiGen, bis irGendwer die Bullen holt!

Die Ketten in meiner Abstellkammer sind immer noch bereit für euch.

*euch knuddel*
9.5.06 22:51


Ich hab Glaube ich eben 10 Minuten hinGestarrt, bis ich´s fassen konnte:



ER HAT AUGEN.

...
...
...

*sich freut*


Schaaade, dass man an diesem winziGen Bild die "Inui is really handsome"-Theorie nicht so RICHTIG überprüfen kann...^^;

*****

Ummm...Quelle: hier
Gibt´s auch andere putziGe Icons.^^
10.5.06 19:42


Das Beste der Reste!

Willkommen im Steinbruch! Wie der Name schon andeutet, ist dies der Ort, an den meine Fänfikschns kommen, um zu...ähm...wenn „sterben“ nun nicht so depressiv klingen würde.^^;

Also anders: Ihr kennt das sicherlich auch. Von 100 (vielleicht) tollen FF-Ideen, die ich habe, fange ich höchstens 20 zu schreiben an....und von diesen 20 werden vielleicht 5 irgendwann fertig genug, um sie irgendwo zu posten.
Der Rest liegt dann rum und verschimmelt auf dem Desktop.

Oder aber, sie landen an einem Ort wie diesem, von welchem aus man die Welt ungefragt mit vollkommen nutzlosem Kram überschwemmen kann!

Also für die, die irgendwann mal total schlimm Langweile haben: Hier eine Auswahl von FF-Fragmenten, die ich aus irgendeinem Grund nicht beendet oder gegen die Wand Gesetzt habe!

Meine häufigsten Probleme beim Beenden von FFs sind folgende:

1.) Ummm....Charakter X denkt nun schon seit 5 Seiten nach über irgendwas...worum ging es in der Geschichte noch mal....?
2.) Mist! Ich brauche eine Pointe! Was für eine Pointe mach ich denn...? Na...dann eben halt nicht....
3.) Äh...damit das hier funktioniert, muss ich noch Information Y einbringen, na das wird wieder ein langweiliger Absatz, Scheiße, ich hol mir erst mal Kekse...wo war ich?!
4.) ....nun is mir ne bessere Idee eingefallen.
5.) Aha. Die Storyline, die ich mir ausgedacht habe, ist also *tatsächlich* zu umständlich... ><“

****

Inhalt: (bisher)


1.) PUPPYSHIP Ahoi!


Invitation

Stell Dir vor, es ist Duell und keiner Geht hin!

Leftovers (englisch)


2.) Seto & Mokuba


Lost In Translation

Und bei dir so...?

Tag der Idioten



3.) Noa-Arc
(Various Pairings)

The Kiss

Wenn er verrückt ist, bin ich´s auch!

Gozaburos Wille



4.) Yami & Seto


La Fusion



5.) Bakura & Marik


Aus der 2. Reihe
11.5.06 13:38


Invitation




Der Plan: Die Domino-Clique macht ihren Schulabschluss, Nostalgie bricht aus. Yonouchi hat einen Arsch in der Hose und lädt Kaiba zur der Einweihungsfeier in seiner ersten eigenen Bude ein. Peinlichkeit bricht aus. Ähm. Irgendwie kam ich nicht mal zur Einladung. ^^; Stattdessen habe ich dann Spam Wars mit dem selben Plot Geschrieben.

*****

„EY! Kaiba! Huhu! Hier oooben!“

Die laute Stimme brach durch das abgelenkte Gewusel der Schüler und traf ihn unaufgefordert im Nacken. Dabei hatte er es fast schon geschafft, unbemerkt aus dem Raum zu schwappen, wenn nicht...-

„Guck ma! Hier oben sind wir! Siehst du uns nich?!“

Gequält schloss Seto Kaiba die Augen. War es nicht irgendwie erkennbar, dass er sich alle Mühe gegeben hatte, sie NICHT zu sehen...? Wurde denn subtile non-verbale Kommunikation heute überhaupt nicht mehr gewürdigt?

„...hier oben is noch Platz!“

Kaiba blieb stehen.

Verdammter Kläff....-onouchi.

Es war ihm schleierhaft, warum seine Füße sich nicht einfach weiter aus der Tür bewegten. Stattdessen wirbelte er herum und blickte hoch zu dem lärmenden Büschel blonder Haare mit bestürzend schwach ausgeprägter Feinmotorik rechts neben Yugi Mutô, das sich wie üblich abzappelte, um seine Aufmerksamkeit zu erregen.

Missgelaunt presste er die Lippen zusammen. Reichte es Yonouchi nicht mehr, ihm bei ihren Zusammenstößen in der Duell-Arena ans Bein zu pinkeln? Musste er ihm auch noch heute seinen gepflegten Abgang aus der Domino High versauen?!

Und musste er es, zu allem Überfluss, auch noch NETT meinen?!

Seto Kaiba hatte seinen Besuch der Domino High niemals als etwas anderes wahrgenommen als einen einzigen, diabolischen, riesigen Plan, ihn zu bestehlen – und zwar seiner Zeit.

Alles deutete darauf hin. Das elende Schneckentempo, in dem sich seine tranigen Lehrer durch Schulbücher ackerten, die er an einem Wochenende hätte erfassen können.
Die vollkommen hirnverbrannt lange angesetzten Zeiten für Klausuren, die er mit verbundenen Händen vor dem Frühstück mundmalen hätte können.
Das endlose Herumsitzen in demütigend unansehnlichen Klassenzimmern – wo BLIEB das Geld eigentlich, das er in diese Bude steckte, damit seine Fehlzeiten in den Reißwolf wanderten?! – an deren Wänden Spruchbanner wie „Sei nicht dumm – iss Calcium!“ hingen, während seine Mitschüler Körpergerüche und allgemeine Blödheit absonderten.

Wertvolle, kostbare Zeit, die er sinnvoll hätte investieren können – kleinere Firmen aufkaufen, mit Mokuba an den Plänen für Kaiba-Land feilen, sich überlegen, wie er Yugi doch noch ungespitzt in den Boden rammen konnte. Zeit, die ihm keiner mehr zurückbrachte.

Tatsache war – Gozaburo hatte ihm mit der Reitpeitsche und seiner äußerst kreativen Neigung zum Erziehersadismus alles beigebracht, was er zum Überleben wissen musste. Und zwar schneller, härter und eindrücklicher als Dominos nuschelnde Lehrkräfte es vermocht hätten. Und was er zum Leben wissen musste – hatte er sich selbst erkämpft, ansonsten wäre er nicht mehr da.

Er hatte dieser Bildungsbruchbude namens Domino High nichts zu verdanken – und heute ein Abschlusszeugnis zu bekommen, kam ihm wie der letzte, eklige Sex mit einer unliebsamen Zufallsbekanntschaft, bevor man mit dem Trauerspiel endlich Schluss machte.

Nicht, dass er von so was viel wusste.

Wenigstens war es nur noch heute, nur noch ein letztes Mal. Kaiba hatte seine Limousine im Halteverbot stehen, weil er angenommen hatte, dass es schnell gehen würde. Er ging rein, schnappte sich sein Diplom, schmiss den Wisch in den nächsten Mülleimer, ging wieder raus und brauchte nie wiederzukommen.

Stattdessen war er nun schon Stunden hier.

Zuerst hatte man ihm einen blöden Hut gegeben. Angeblich, um die Abschlussklasse zu ehren, auch wenn es Kaiba schleierhaft war, wie man sie ehrte, indem man ihnen Hüte aufdrängte, mit denen sie wie Dorftrottel aussahen, die selbst für Dorftrottel einen eher schlechten Modegeschmack hatten.

Die meisten seiner Mitschüler trugen den Hut tatsächlich mit Stolz. Kaiba wunderte es nicht – wie er selbst wusste, schmissen sich die Leute auf alles, was man ihnen umsonst andrehte, egal wie zwecklos es war. Er selbst hatte seinen Hut strategisch beim Lehnen an der Wand so kaputtgedrückt, dass man ihn nicht mal mehr als Frisbee einsetzen konnte.

Dann musste er im Team mit einer furchtbar aufgeregten Anzu Mazaki auf die Bühne kommen, weil sie beide die besten Noten der Abschlussklassen hatten – was für ein extrem überraschungsfreier Höhepunkt.

Anzu schien sich bereits für ihren bevorstehenden Oscar-Gewinn warmzumachen oder ähnliches. Sie löste sich furchtbar auf, drückte den Direktor, drückte Kaiba, drückte die Schulsekretärin und hielt dann zu Kaibas absoluter Bestürztheit eine Dankesrede – wieso dankte sie anderen, weil SIE tolle Noten hatte?! – in der auffallend oft der Name „Yugi“ fiel. Das alles, während ihr Vater in einem Zustand, den man nur noch als Ekstase bezeichnen konnte, am Bühnenrand herumflitzte und einen Farbfilm nach dem anderen verschoss.

Auch Kaiba stieß man das Mikro ins Gesicht. Obwohl er öffentliche Auftritte an sich sehr schätzte, fasste er sich diesmal kurz. Er nutzte die Chance, mal in den Raum zu werfen, dass bitte keiner seiner Ex-Mitschüler sich erdreisten möge, ihn um einen Praktikumsplatz, einen Ausbildungsplatz, einen Arbeitsplatz oder sonst irgendeinen Platz in seiner Firma anzuhauen. Danke. Es war ziemlich still, als er das Podium verließ. Er war sich sicher, mindestens ein Dutzend leicht enttäuschter Gesichter in der Menge zu erblicken.

Als er dann schon hoffte, es könnte nicht mehr sinnloser werden und alles wäre damit gegessen, trat der Direktor ans Mikrofon und richtete „Worte an die Schüler“, die ihn für eine weitere halbe Stunde auf seinem Stuhl festnagelten.
Als er dann endlich, endlich sein Diplom abholen und verschwinden durfte, steckte er dem Direktor diskret die Nummer seines Redenschreibers zu. Den brauchte er wirklich dringend, obwohl Kaiba daran zweifelte, dass er sich den Mann leisten konnte.

Nun, er DACHTE er könne nun endlich verschwinden...aber dann...

Kam das.

„Sind dann alle bereit für das Abschlussfoto?“ flötete die Frau an der Kamera, während sie unmissverständlich am Auslöser fummelte.

„Nein,“ tönte es wieder motiviert aus der obersten Reihe. Mit ausgestrecktem Finger deutete Yonouchi auf Kaiba, der ihn verständnislos anstarrte, bereits halb aus der Tür.

So ein Denunziant!

„Kaiba muss noch! Komm hierher!“

Nun war alles zu spät – das Gefuchtel des agitierten Blonden hatte die komplette Bande alarmiert.

Yugi lächelte scheu, aber einladend. Honda musterte Yonouchi kurz, als erwäge er, ihn niederzustrecken, machte dann aber auch eine Art zerquälte Willkommensgeste.

Anzu Mazaki hüpfte sogar fröhlich winkend auf den Zehen auf und ab, was in ihrem Spaghettiträgershirt noch mehr unerwünschte Aufmerksamkeit erregte.

Der Rest der Abschlussklasse, den die Foto-Torte bereits auf der Schultreppe aufgestapelt hatte, blickte fasziniert zwischen den Yugi-Tachi und dem wie immer außen vor stehenden CEO hin und her.

Auch wenn sie alle nicht dabeigewesen waren, wie er mit der bescheidenen Hilfe von Yugis Babysitterclub mehrmals in Folge die Welt rettete, war ihnen nicht entgangen, dass Seto Kaiba und Yugis Clique ein...spezielles Verhältnis...hatten. Und nun, da die Schule unwiederbringlich vorbei war, würde man solche Szenen nicht mehr allzu oft zu sehen bekommen.

Kaiba blickte zu dem Trupp an der obersten Treppe hoch, der sich so seinetwegen ins Zeugs legte, und plötzlich traf ihn die Erkenntnis an den Kopf, dass er sie wahrscheinlich nicht mehr so oft sehen würde. Er wusste nicht, was er daraus machen sollte.

Das nächste Turnier würde kommen, aber die Milleniums-Items waren wieder an Ort und Stelle verscharrt, und es würde sie so bald kein selbsternannter Superschurke mehr in lebensbedrohende Lagen drängeln. Selbst Mokuba war seit über einem Monat nicht mehr entführt worden. Es war still um sie herum. Es existierten keine Gründe mehr, zusammenzuprallen.
11.5.06 13:40


Stell dir vor es ist Duell und keiner Geht hin!



Der Plan: Yonouchi wird unerwartet und durch eine Kette seltsamer Zufälle Champion in Duel Monsters. (Ich weiss, ich weiss...aber WÄR das nicht mal schön?!)
Das kann Kaiba natürlich noch viel weniger ertragen als Yami als Champion in Duel Monsters. Kaiba denkt sich daraufhin, dass er Bonkotsu wenigstens das Privatleben versauen muss, wenn der ihn schon im Spiel überholt. Er pennt mit ihm und bricht ihm das Herz, was darin resultiert, dass Yonouchi ihm auf der Siegerehrung (Kaiba auf dem 3. Platz) vor 10.000 Pressefuzzis eins aufs Maul haut. (Ich liebe Skandale!)
War mal als Geschichte mit mehreren Kapiteln angedacht. (Ist bei mir schon immer ein sehr schlechtes Zeichen. ><“)

Zum eigentlich Thema bin ich nie vorgedrungen *hust*, aber hier die kleine Anfangsszene, in der Mokuba und Isono von Nii-sama/Kaiba-samas Niederlage erfahren. Die Szene zwischen den beiden ist denke ich recht süß. Ich mag vor allem Mokubas ersten Satz.


*****

„Stell dir vor, es ist Duell und keiner geht hin,“ säuselte Mokuba Kaiba verträumt aus der Rückbank.

Isono richtete dezent den Spiegel neu ein, um den kürzeren seiner zwei Bosse prüfend zu mustern. Er stöhnte innerlich.

Wann würde Mokuba-sama endlich begreifen, dass, nur weil Seto-sama diese Pelze bei seinen Auftritten so gut standen, das bei ihm nicht unbedingt das selbe war?

Kombiniert mit seinem unübersichtlichen Haar-Gestrüpp ergab das Pelz-Ensemble, das er anhatte, eher den Eindruck einer stark behaarten, zoologisch schwer einzuordnenden Kreatur. Und wenn er wie gerade eben seinen Kopf niedergeschlagen senkte, sah man sein kleines, ernstes Gesicht fast überhaupt nicht mehr.

Isono beschloss, nächste Woche entweder einen Termin beim Friseur oder beim Schneider für Mokuba-sama auszumachen.

Aber wie dem auch sei, das war nicht das Thema.

„Haben Sie etwas gesagt, Sir?“ erkundigte sich der sonnenbebrillte Mann für alles vorsichtshalber. Er hatte Mokuba-sama natürlich bestens verstanden, aber der Satz war so komisch, dass er lieber noch mal nachhakte.

Die Antwort war ein mürrisches Fauchen aus dem verwilderten Pelzkranz. Dann schien Mokuba-sama etwas einzufallen, denn er lehnte sich vor, packte Isono an der Schulter und rief mit einer Leidenschaft, mit der er sonst nur seine Geburtstagswünsche bekanntgab:

„Isono – fahr da hinten rechts rum und wende! Wir fahren nicht hin!“

Seto-samas treuem Assistenten brach der Schweiß aus. Panisch krallte er sich ins Lenkrad. Sicher, er sollte Mokuba-samas Order immer befolgen. Das hatte Seto-sama ihm fest eingetrichtert. Sonst gab es kein Weihnachtsgeld und einen dieser bösen eisblauen Blicke.

Aber zählte das auch, wenn es sich darum handelte, ein Duell seines hochgeschätzten Nii-sama zu...schwänzen?

Isono hüstelte und lachte nervös. „Ähm...aber....Mokubasir, das ist unmöglich...heute ist das Finale.... Seto-sama tritt wahrscheinlich in dieser Minute gegen Yugi Mutô an...das wollen Sie doch nicht verpassen...?“

Mokuba-sama knurrte und stemmte schmollend seine Füße gegen den Fahrersitz. Isono keuchte, als seine Markenturnschuhe ihn ins Kreuz trafen. „Eben. Seto tritt gegen Yugi Mutô an. Und darum verpass ich NICHTS.“

Rasch warf Isono einen Blick in den Himmel, ob bei dieser Lästerung nicht ein (eisblauer) Blitz herunterkam, um sie beide in der Luxuskarosse zu erschlagen. „I-ich weiß nicht, was S-sie meinen, Sir,“ beeilte er sich zu leugnen.

Der kleine Fahrgast lehnte sich vor. Isono sah diesen Verschwörerblick im Rückspiegel und ihm brach eine weitere Lage Schweiß aus. Es war Mokuba-samas „Komm, ich mach ne Probefahrt im neuen Drachenflieger und wir sagen meinem Bruder nichts, okeeeeeh?“-Blick. Dabei kam nie etwas Gutes raus... Isono schluckte.

„Komm schon,“ schnurrte das pelzverbrämte, durchtriebene Gesicht an seiner Schulter dann auch schon. „Wir fahren stattdessen zu Burger World, bestellen zwei Dutzend Doppelcheeseburger und machen schön blau, hm? Du willst es doch auch...!“

So. Nun musste der Blitz aber WIRKLICH kommen.

Die verschwitzten Handflächen begannen, am Lenkrad abzurutschen. Angestrengt schielte Isono auf die Straße.

Sie waren sowieso schon zu spät dran. Es waren noch etliche Kilometer runter an den Hafen, wo Pegasus´ Luxus-Kreuzer verankert war, auf dem sich die Finalisten schon tummelten. Wahrscheinlich lief das letzte Duell schon.

Und die VIP-Parkplätze waren bestimmt alle schon weg, und Isono hasste es, wenn die VIP-Parkplätze alle schon weg waren. Seto-sama würde böse sein, wenn er wieder im Halteverbot hinter der Grünanlage parkte.

Er hätte wissen müssen, dass so ein Akt der Rebellion bevorstand. Schon in dem Moment, als Mokuba-sama im Haus der Kaibas geschlagene 45 Minuten brauchte, um sich für den Finalabend das Gleiche anzuziehen, das er immer anhatte.

Dass sie danach 15 Tankstellen abgeklappert hatten, nur um für Mokuba-sama eine bestimmte Limo aufzutreiben („Ich WILL aber Tangerine Tango!“), hatte auch nicht gerade geholfen.

Und das allerschlimmste war: Mokuba-sama hatte mit allem recht.

Mhm. Doppel-Cheeseburger.

Mit zittrigen Fingern schaltete Isono die Nachrichten ein, um Mokuba-sama – und sich selbst – abzulenken und zu hören, ob sein Boss schon verloren hatte oder ob sie noch pünktlich kamen, um es mitansehen zu müssen.

„Wir unterbrechen unseren Livebericht von Underwater Duellists – Top Challenge 3000 für einige Produktinformationen...“

Mokuba-sama heulte auf. „Und dieses behämmerte Motto! Ich kann´s kaum erwarten, dass die Plakate wieder abkommen...!“

...und Duelists 4 Domino bringt euch die tolle neue Modelinie, damit man euch sofort als Topduellanten erkennt! It´s Time To Dress For Duel!

„Bitte! Isono!“ flehte Mokuba-sama mit einer Leidenschaft, mit der er sonst nur flehte, wenn es um seine Weihnachtsgeschenke ging. „Ich liebe meinen Bruder, aber ich WEISS wie das heute abend läuft, und ich KANN es mir nicht mehr ansehen, nicht noch mal...bitte...“

Isono presste die Zähne zusammen und drückte aufs Gas. Na schön, sie waren zu spät. Na schön, Seto-sama würde wie immer verlieren. Aber er würde seinen Boss nicht enttäuschen.

Diese Duell-Nacht würde NICHT zu Ende gehen, bevor Isono nicht Mokuba-sama abgeliefert hatte, damit dieser wenigstens EINMAL „Großer Bruder, du schaffst es!“ in die Runde brüllte, verdammt!

Falls er das vorhatte. Es sah nicht danach aus. Ok. Vielleicht ein bisschen aufbauende Pädagogik?

„Ab...aber Sir...Ihr Bruder könnte siegen, er hatte diese wirklich brillante Strategie...“

„...so wie letztes Mal...und vorletztes Mal...und vorvorletztes Mal...und all die Male davor....“

„Schon, aber....!“

„Isono!“ Mokuba-sama ließ eine zierliche Faust auf die Lehne niedersausen.

„Du weißt GENAU, wie es ausgeht! ALLE wissen, wie es ausgeht, nur SETO nicht...! Oder willst du mir erzählen, dass irgendwie ausgerechnet heute abend, ausgerechnet bei diesem Turnier, irgendwas total Unvorhergesehenes, Überraschendes passiert, mit dem keiner rechnet?!“

„...passierte hier heute abend in Maximilian Pegasus´ Wasser-Arena etwas Unvorhergesehenes, Überraschendes, mit dem die Duellantenwelt nicht rechnete...“

Einen Moment herrschte betäubte Stille im Inneren des millionenschweren Kaiba-Mobils.

Dann hatte Isono wieder Mokuba-samas Klaue in der Schulter. „Mach schon lauter, mann! Lauter! E-er hat ihn geschlagen ohmannerhatihngeschlagenundwirwarennichtda...!“ Die Stimme des kleineren Kaibas zitterte vor Aufregung.

In der Ferne tauchten die ersten Umrisse des Hafens auf. Die Sonne versenkte sich malerisch im Meer, aber die Insassen des dahingleitenden Straßenkreuzers waren abgelenkt.

„Das Underwater Duelists-Turnier von Maximilian Pegasus endete heute Abend mit einer Sensation. Nach Ewigkeiten des Wartens steht ein neuer Champion fest...und dieses Mal, liebe Hörer, ist es wirklich ein NEUER Champion...“

Isono biss sich vor Schmerz auf die Zunge, als er Fingernägel in seinem Fleisch spürte.

„U-und ich war nicht dabei,“ keuchte Mokuba-sama entsetzt. „E-er bringt mich um...“

„Entgegen aller Erwartungen hat Yonouchi Katsuya, 17, aus Domino – Experten bekannt als der ewige Zweite...oder auch Dritte, Vierte oder Fünfte – den Sieg im Finale gegen seinen Freund Yugi Mutô, den bisherigen Champion, erzielt...“

Eine gewaltige Fontäne Limonade schoss an Isonos Ohr vorbei, klatschte an die Windschutzscheibe und nahm ihm die Sicht. Mit einem panischen Aufschrei lenkte er den Wagen auf den Standstreifen, während Mokuba-sama hinter ihm auf der Rückbank rumkugelte, mit einem Erstickungsanfall kämpfte und gleichzeitig Satzfetzen ausprustete.

„D-das kann...doch...nicht...nein...nicht Yonouchi Kat-...nicht die Flohschl...- das...NEIN!“

„Zuvor hatte er erfolgreich Seto Kaiba, den bekannten Multimillionär und Erfinder des Dueldisc-Systems, geschlagen und auf den dritten Platz verwiesen. Damit hat Yonouchi die beispielloseste Gewinnstrecke hingelegt, seit Yugi Mutô damals aus dem Nichts die Duellantenwelt aufmischte...“
11.5.06 13:41


Leftovers



*stöhn* Wieso Gibt’s eigentlich so viele FFs, in denen Kaiba und Yonouchi *aus Versehen* im Bett miteinander landen und sich dann erst hinterher mögen lernen...? ôO Und warum kommt einem das bei den beiden so logisch vor...?

Der Plan: Mal was anderes – englische Fic! Irgendwie führte die Szene halt leider nirgendwo hin, aber ich finde, für ne Fremdsprache ist sie überraschend unscheiße.^^; Einige Teile des Dialogs mag ich heute noch. Außerdem fand ich es immer irgendwie lustig, dass es *tatsächlich* so was wie One Night Stand-Etikette Gibt!

*****

4.30 am: Violation Of Rules

„Kaiba“, Jonouchi panted as soon as he´d found his voice somewhere inside his mangled organism, „Why me?!“

The other boy let himself collapse on the bed next to his prey.

„I heard you were easy,“ he said reasonably, his voice exceptionally sound and sober for someone who had screamed his lungs out in ecstasy only half a minute ago. Jonouchi hadn´t checked, but he was quite sure that Kaiba´s bedroom was sound-proof or something, or else the CEO would´ve never let himself go like that. „And I heard it right.“

Jonouchi felt himself blush at this statement. Well, being as enthusiastic about himself as he was, of course he knew he WAS damn hot, to both men and women, and he was always in for that kind of fun. But even he hadn´t expected his least favourite person in the world to ravish him in like an animal in a dark hallway. And he definitely hadn´t expected himself to submit to this treatment.

But once he had gotten over the initial irritation, he had been, well, he had been in for that kind of fun, as always.

He was about to lash out a snarky reply when he realised he was too awkward to think of one. He knew this phenomenon all too well, and it still puzzled him. He never quite understood how two people could screw each other senseless in every depraved way they were prone of, and say the sweetest dirtiest things to each other while at it, and then suddenly feel weird, embarrassed and shy while the sheets dried.

Kaiba, on the other hand, didn´t look the least embarrassed or awkward. In fact, he looked quite comfortable, and very attractively so. He stretched out on said sheets, deliciously dripping with sweat, and looked as laid-back as Jonouchi had never seen him before. He even realised with some amazement that he was halfway to doze off. He´d never thougt that Kaiba was the type to get all comfy and snuggly after sex.

His doubt was confirmed a minute later, when Kaiba raised his head from the pillow, staring at him with sleepy blue eyes. If he looked like this, brunette hair all dishevelled, gaze all misty, his face calm and less vigilant, he almost looked nice, almost…harmless. But all doubts of who he was were removed when he opened his mouth.

„Close the door behind you when you leave.“

Jonouchi shot a quick glance at the huge panorama window. The curtains were down, but he could hear the distinct sound of heavy rain washing down the pavement. Not that he was keen on staying in Kaibas bed all night, but…he couldn´t possibly be serious, could he…? At least, Kaiba was the one who bit HIS earlobe first, and not the other way around!

„Waddaya mean: leave?“ he queried carefully.

Kaiba made a small, moaning sound. And it wasn´t the kind of approving moan Jonouchi had heard from this lips not so long ago. „What could I mean? I mean out. To YOUR home. YOUR bed. That kind of thing. You know.“

Face met pillow. The CEO wasn´t open to negotiations, obviously.

Jonouchi felt a sudden pang in his stomach, he didn´t exactly know what caused it. It surely wasn´t something emotional, but he felt the urge to argue his case.

„Look,“ he started, talking to the tousled back of Kaiba´s head, „I don´t expect you to offer me French breakfast or a foot rub when I get up, but at least you could offer me a guest room…or a couch…or a cab. There are some basic rules to One Night Stands that even YOU must admit. Believe me. I know more about the etiquettes of Hit-n-Run-fucking than you ever will!“

He bit his tongue when he realised that this last statement didn´t exactly flatter him much.

„What I mean is, you cannot jump me like a rabid drake in spring and then chuck me out in the rain.“ He crossed his arms on his chest and suddenly wished he had his pants back on. He had the slight feeling this whole little speech to save his dignity would´ve been stronger with his pants back on. Or if he´d at least known where the hell they were.

Not that Kaiba looked up, anyway.

„You´ll find out I can,“ came a muffled reply out of the depths of the pillow. „This is a single-sized bed. I can´t sleep when someone is taking up my space.“

Jonouchi glanced around the regal bed they were lying in. It was huge enough even if they had decided to take on a mad orgy with the entire crew of the Titanic. He couldn´t believe Kaiba was THAT lame at thinking out lame after-sex excuses.

*Single-sized bed.* He knew Kaiba had a big ego, but this was too much.

„I know you think I´m a no-brainer,“ he snarled, „but you don´t need to insult the bit of brains I got. At least say something remotely credible like you hafta get up early for work tomorrow or somethin.“

„Thanks for reminding me,“ Kaiba sighed. „Actually I do. And this whole post-coital conversation starts to wear me off. Go and find yourself a bus. Domino still HAS buses, right? Not that I would know.“

The humiliation was burning its way through Jonouchi´s system while he cursed, searching for his clothes in the dark. If SOMEONE was old enough to fuck around, SOMEONE should be mature enough to show the least bit of decency. If people ended up in Jonouchi´s bed in a night like this, they would at least get a coffee in the morning, and an aspirin when necessary, and a polite, although dishonest, promise he´d call them again. That was the least one could do. In the world of casual sex, you had to do things like this, even if your name WAS Kaiba, dammit!

And whose socks were those…? His? Fuck, every single boy in the world wore black socks, how was one supposed to tell them apart? And if Kaiba had to seal his monogram on absolutely everything, why didn´t he label his socks?

Jonouchi put them on. Who cared. He was quite sure that Kaiba could afford new socks.

After some fleeting minutes – he didn´t feel the desire to hang around – he was restored and ready to face the soaking night. At least he could leave like a proud man and not like some little…well…

He turned his head to the slender figure spread on the bed and felt the sudden urge to bother him one last time. If he couldn´t make him feel as miserable as he was, he could at least BOTHER him. He was good at that.

He didn´t get any reaction when he kicked the bed the first time, but after a few more attempts, maybe twelve, he heard a groan.

„You.“

No sound. None.

„Lend me money.“

The dishevelled head rose from the pillow with an exhausted hiss. „What?“

Jonouchi gritted his teeth. The sour spot in this little payback was that he was honest.

„The Bus. You know, you have to PAY for the bus. I have nothin on me. If you want me to disappear, you´ll have to help me out.“

Now the other one was really looking at him. Looking at him as if he´d considered to have him beaten up and dumped in some parking lot, for a more effective resolution.

„I was supposed to return with Honda, but then we made out, and he picked up my sister instead and took her to God Knows Where. And you´re responsible. And you see, if there´s no bus, I´ll have to take a taxi, and that´s more expensive.“ he reasoned. „So we better make it a little more.“

He stretched out his hand. He knew this gesture was a little over the top, but he was warming up to it. It was at the same time remotely humiliating and highly amusing.

Kaiba had been right. This WAS wearing him off. He looked tired, stressed, and wary. And still unfamiliar since he was up to his neck in a blanket.

But it was only a few moments until he started to smirk. A little first, then full blast like he always did when he taunted Jonouchi with the same uninspired insults he used since they first met. He stretched out a naked arm and pointed towards a little table near the door.

„Your money´s on the table,“ he commented, „Bitch.“

Jonouchi drew his head back and was about to explode…would have exploded…if this whole situation wouldn´t have been so…old.

Instead, he found himself hissing in exhaustion now. „Just found yourself a new dimension of snarking, didn´t you?“

The other one smirked wider, but looked a little caught. „Yes, I think I did.“

Well, at least there really was money on that table.

Jonouchi stuffed it into his jacket before he turned to kick the bed once again.

The one on the bed didn´t move. There was no chance for a reaction whatsoever.

„This was the worst violation of casual sex rules I ever saw,“ Jonouchi spat. „Just so you know.“

„Cut it,“ Kaiba responded, „I´ve had my share of rule-violation for tonight.“
11.5.06 13:42


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