Startseite
    Random Crap
    FF-Pimp
    Desu Nôto
    WK
    POT
    Quotes I Like
    Kill Your Idols!
    Tivi Guide
    Steinbruch
    Fangirlism
    Statusbericht
  Archiv
  Ich Über Mich
  A FanGirl Mind
  Meine 7 FF-Gebote
  Fänfikschn!
  Die Katze!
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   
   Maddle
   Tsutsumi
   Prince Of Fanservice



http://myblog.de/kleine.aster

Gratis bloggen bei
myblog.de





Stell dir vor es ist Duell und keiner Geht hin!



Der Plan: Yonouchi wird unerwartet und durch eine Kette seltsamer Zufälle Champion in Duel Monsters. (Ich weiss, ich weiss...aber WÄR das nicht mal schön?!)
Das kann Kaiba natürlich noch viel weniger ertragen als Yami als Champion in Duel Monsters. Kaiba denkt sich daraufhin, dass er Bonkotsu wenigstens das Privatleben versauen muss, wenn der ihn schon im Spiel überholt. Er pennt mit ihm und bricht ihm das Herz, was darin resultiert, dass Yonouchi ihm auf der Siegerehrung (Kaiba auf dem 3. Platz) vor 10.000 Pressefuzzis eins aufs Maul haut. (Ich liebe Skandale!)
War mal als Geschichte mit mehreren Kapiteln angedacht. (Ist bei mir schon immer ein sehr schlechtes Zeichen. ><“)

Zum eigentlich Thema bin ich nie vorgedrungen *hust*, aber hier die kleine Anfangsszene, in der Mokuba und Isono von Nii-sama/Kaiba-samas Niederlage erfahren. Die Szene zwischen den beiden ist denke ich recht süß. Ich mag vor allem Mokubas ersten Satz.


*****

„Stell dir vor, es ist Duell und keiner geht hin,“ säuselte Mokuba Kaiba verträumt aus der Rückbank.

Isono richtete dezent den Spiegel neu ein, um den kürzeren seiner zwei Bosse prüfend zu mustern. Er stöhnte innerlich.

Wann würde Mokuba-sama endlich begreifen, dass, nur weil Seto-sama diese Pelze bei seinen Auftritten so gut standen, das bei ihm nicht unbedingt das selbe war?

Kombiniert mit seinem unübersichtlichen Haar-Gestrüpp ergab das Pelz-Ensemble, das er anhatte, eher den Eindruck einer stark behaarten, zoologisch schwer einzuordnenden Kreatur. Und wenn er wie gerade eben seinen Kopf niedergeschlagen senkte, sah man sein kleines, ernstes Gesicht fast überhaupt nicht mehr.

Isono beschloss, nächste Woche entweder einen Termin beim Friseur oder beim Schneider für Mokuba-sama auszumachen.

Aber wie dem auch sei, das war nicht das Thema.

„Haben Sie etwas gesagt, Sir?“ erkundigte sich der sonnenbebrillte Mann für alles vorsichtshalber. Er hatte Mokuba-sama natürlich bestens verstanden, aber der Satz war so komisch, dass er lieber noch mal nachhakte.

Die Antwort war ein mürrisches Fauchen aus dem verwilderten Pelzkranz. Dann schien Mokuba-sama etwas einzufallen, denn er lehnte sich vor, packte Isono an der Schulter und rief mit einer Leidenschaft, mit der er sonst nur seine Geburtstagswünsche bekanntgab:

„Isono – fahr da hinten rechts rum und wende! Wir fahren nicht hin!“

Seto-samas treuem Assistenten brach der Schweiß aus. Panisch krallte er sich ins Lenkrad. Sicher, er sollte Mokuba-samas Order immer befolgen. Das hatte Seto-sama ihm fest eingetrichtert. Sonst gab es kein Weihnachtsgeld und einen dieser bösen eisblauen Blicke.

Aber zählte das auch, wenn es sich darum handelte, ein Duell seines hochgeschätzten Nii-sama zu...schwänzen?

Isono hüstelte und lachte nervös. „Ähm...aber....Mokubasir, das ist unmöglich...heute ist das Finale.... Seto-sama tritt wahrscheinlich in dieser Minute gegen Yugi Mutô an...das wollen Sie doch nicht verpassen...?“

Mokuba-sama knurrte und stemmte schmollend seine Füße gegen den Fahrersitz. Isono keuchte, als seine Markenturnschuhe ihn ins Kreuz trafen. „Eben. Seto tritt gegen Yugi Mutô an. Und darum verpass ich NICHTS.“

Rasch warf Isono einen Blick in den Himmel, ob bei dieser Lästerung nicht ein (eisblauer) Blitz herunterkam, um sie beide in der Luxuskarosse zu erschlagen. „I-ich weiß nicht, was S-sie meinen, Sir,“ beeilte er sich zu leugnen.

Der kleine Fahrgast lehnte sich vor. Isono sah diesen Verschwörerblick im Rückspiegel und ihm brach eine weitere Lage Schweiß aus. Es war Mokuba-samas „Komm, ich mach ne Probefahrt im neuen Drachenflieger und wir sagen meinem Bruder nichts, okeeeeeh?“-Blick. Dabei kam nie etwas Gutes raus... Isono schluckte.

„Komm schon,“ schnurrte das pelzverbrämte, durchtriebene Gesicht an seiner Schulter dann auch schon. „Wir fahren stattdessen zu Burger World, bestellen zwei Dutzend Doppelcheeseburger und machen schön blau, hm? Du willst es doch auch...!“

So. Nun musste der Blitz aber WIRKLICH kommen.

Die verschwitzten Handflächen begannen, am Lenkrad abzurutschen. Angestrengt schielte Isono auf die Straße.

Sie waren sowieso schon zu spät dran. Es waren noch etliche Kilometer runter an den Hafen, wo Pegasus´ Luxus-Kreuzer verankert war, auf dem sich die Finalisten schon tummelten. Wahrscheinlich lief das letzte Duell schon.

Und die VIP-Parkplätze waren bestimmt alle schon weg, und Isono hasste es, wenn die VIP-Parkplätze alle schon weg waren. Seto-sama würde böse sein, wenn er wieder im Halteverbot hinter der Grünanlage parkte.

Er hätte wissen müssen, dass so ein Akt der Rebellion bevorstand. Schon in dem Moment, als Mokuba-sama im Haus der Kaibas geschlagene 45 Minuten brauchte, um sich für den Finalabend das Gleiche anzuziehen, das er immer anhatte.

Dass sie danach 15 Tankstellen abgeklappert hatten, nur um für Mokuba-sama eine bestimmte Limo aufzutreiben („Ich WILL aber Tangerine Tango!“), hatte auch nicht gerade geholfen.

Und das allerschlimmste war: Mokuba-sama hatte mit allem recht.

Mhm. Doppel-Cheeseburger.

Mit zittrigen Fingern schaltete Isono die Nachrichten ein, um Mokuba-sama – und sich selbst – abzulenken und zu hören, ob sein Boss schon verloren hatte oder ob sie noch pünktlich kamen, um es mitansehen zu müssen.

„Wir unterbrechen unseren Livebericht von Underwater Duellists – Top Challenge 3000 für einige Produktinformationen...“

Mokuba-sama heulte auf. „Und dieses behämmerte Motto! Ich kann´s kaum erwarten, dass die Plakate wieder abkommen...!“

...und Duelists 4 Domino bringt euch die tolle neue Modelinie, damit man euch sofort als Topduellanten erkennt! It´s Time To Dress For Duel!

„Bitte! Isono!“ flehte Mokuba-sama mit einer Leidenschaft, mit der er sonst nur flehte, wenn es um seine Weihnachtsgeschenke ging. „Ich liebe meinen Bruder, aber ich WEISS wie das heute abend läuft, und ich KANN es mir nicht mehr ansehen, nicht noch mal...bitte...“

Isono presste die Zähne zusammen und drückte aufs Gas. Na schön, sie waren zu spät. Na schön, Seto-sama würde wie immer verlieren. Aber er würde seinen Boss nicht enttäuschen.

Diese Duell-Nacht würde NICHT zu Ende gehen, bevor Isono nicht Mokuba-sama abgeliefert hatte, damit dieser wenigstens EINMAL „Großer Bruder, du schaffst es!“ in die Runde brüllte, verdammt!

Falls er das vorhatte. Es sah nicht danach aus. Ok. Vielleicht ein bisschen aufbauende Pädagogik?

„Ab...aber Sir...Ihr Bruder könnte siegen, er hatte diese wirklich brillante Strategie...“

„...so wie letztes Mal...und vorletztes Mal...und vorvorletztes Mal...und all die Male davor....“

„Schon, aber....!“

„Isono!“ Mokuba-sama ließ eine zierliche Faust auf die Lehne niedersausen.

„Du weißt GENAU, wie es ausgeht! ALLE wissen, wie es ausgeht, nur SETO nicht...! Oder willst du mir erzählen, dass irgendwie ausgerechnet heute abend, ausgerechnet bei diesem Turnier, irgendwas total Unvorhergesehenes, Überraschendes passiert, mit dem keiner rechnet?!“

„...passierte hier heute abend in Maximilian Pegasus´ Wasser-Arena etwas Unvorhergesehenes, Überraschendes, mit dem die Duellantenwelt nicht rechnete...“

Einen Moment herrschte betäubte Stille im Inneren des millionenschweren Kaiba-Mobils.

Dann hatte Isono wieder Mokuba-samas Klaue in der Schulter. „Mach schon lauter, mann! Lauter! E-er hat ihn geschlagen ohmannerhatihngeschlagenundwirwarennichtda...!“ Die Stimme des kleineren Kaibas zitterte vor Aufregung.

In der Ferne tauchten die ersten Umrisse des Hafens auf. Die Sonne versenkte sich malerisch im Meer, aber die Insassen des dahingleitenden Straßenkreuzers waren abgelenkt.

„Das Underwater Duelists-Turnier von Maximilian Pegasus endete heute Abend mit einer Sensation. Nach Ewigkeiten des Wartens steht ein neuer Champion fest...und dieses Mal, liebe Hörer, ist es wirklich ein NEUER Champion...“

Isono biss sich vor Schmerz auf die Zunge, als er Fingernägel in seinem Fleisch spürte.

„U-und ich war nicht dabei,“ keuchte Mokuba-sama entsetzt. „E-er bringt mich um...“

„Entgegen aller Erwartungen hat Yonouchi Katsuya, 17, aus Domino – Experten bekannt als der ewige Zweite...oder auch Dritte, Vierte oder Fünfte – den Sieg im Finale gegen seinen Freund Yugi Mutô, den bisherigen Champion, erzielt...“

Eine gewaltige Fontäne Limonade schoss an Isonos Ohr vorbei, klatschte an die Windschutzscheibe und nahm ihm die Sicht. Mit einem panischen Aufschrei lenkte er den Wagen auf den Standstreifen, während Mokuba-sama hinter ihm auf der Rückbank rumkugelte, mit einem Erstickungsanfall kämpfte und gleichzeitig Satzfetzen ausprustete.

„D-das kann...doch...nicht...nein...nicht Yonouchi Kat-...nicht die Flohschl...- das...NEIN!“

„Zuvor hatte er erfolgreich Seto Kaiba, den bekannten Multimillionär und Erfinder des Dueldisc-Systems, geschlagen und auf den dritten Platz verwiesen. Damit hat Yonouchi die beispielloseste Gewinnstrecke hingelegt, seit Yugi Mutô damals aus dem Nichts die Duellantenwelt aufmischte...“
11.5.06 13:41
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung