Startseite
    Random Crap
    FF-Pimp
    Desu Nôto
    WK
    POT
    Quotes I Like
    Kill Your Idols!
    Tivi Guide
    Steinbruch
    Fangirlism
    Statusbericht
  Archiv
  Ich Über Mich
  A FanGirl Mind
  Meine 7 FF-Gebote
  Fänfikschn!
  Die Katze!
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   
   Maddle
   Tsutsumi
   Prince Of Fanservice



http://myblog.de/kleine.aster

Gratis bloggen bei
myblog.de





Und bei dir so...?



Der Plan: Die Geschichte wär ein tolles FanArt gewesen, leider kann ich nix zeichnen! Als FF fand ich´s dann zu umständlich... Ich dachte halt, Mokuba müsste mal seine Teen Rebel-Seite zeigen (die er sicher hat!), und ich stellte mir das so süß vor, wenn ihm das vor Seto dann doch nur schrecklich peinlich ist...
Geendet hätte alles natürlich mit ner süßen Versöhnung und damit, dass Kaiba den T-Shirt-Designer verklagt.


*****

Mokuba unternimmt drastische Massnahmen, um aus dem Schatten seines Nii-sama zu treten. Seto ist nicht amüsiert. Nur ein kleiner Einblick an den Frühstückstisch der Kaiba-Brüder (mhm, schön wär´s). One-shot.


Es war eine Kurzschlussreaktion. Anders konnte Mokuba es später nicht erklären. Einer von diesen Momenten, in denen man handelte, bevor das Gehirn auch nur die Chance bekam, aufzuschrecken und zu brüllen „Häh!?“

So ein Moment war das.

Und ehe man sich versah, hatte man schon seine Goldkreditkarte in der Hand und sagte: „Packen Sie´ein, bitte.“ Und das Kommende war nicht mehr aufzuhalten.

Aber diese Einsicht kam später. Als Mokuba Kaiba sich an diesem Morgen im Spiegel begutachtete, hielt er alles noch für eine wirklich tolle Idee.

Sein neues Ich. Da war es. Heute würde alles anders werden. Alle würden sehen, dass er nicht nur das kleine Anhängsel von Seto Kaiba war. Dass er Persönlichkeit hatte und Witz und solche Sachen.

Er würde heute NICHT die Treppen zur Schule hochschleichen, als besteige er den Everest.

Er würde heute NICHT allein in der Kantine rumhocken und verbiestert in seine Milch starren.

Er würde heute NICHT das Opfer des „He-du-bist-doch-der-kleine-Bruder-von-Kaiba“-Effektes werden, o nein. Er würde es allen beweisen.

Womit er nicht rechnete, war an diesem Morgen in die Küche zu kommen und dort den einzigen Menschen zu treffen, dem er sein neues Ich nicht vorstellen wollte.

„Seto,“ ächzte er, „wieso bist du noch hier?!“

Seto Kaibas Lippen kräuselten sich unwillig, als er den totalen Mangel an Begeisterung in Mokubas Stimme vernahm. Er sah noch nicht einmal auf.

„Die Umbauarbeiten in der Firma machen mich krank. Ich kann nicht denken bei dem Lärm. Ich arbeite heute zu Hause, wenn es dir nichts ausm...-“

Nun hatte er doch aufgesehen. Und er hatte ES gesehen, kein Zweifel. Sein Blick rutschte an seinem kleinen Bruder abwärts und heftete sich an dessen Brust, wo er betroffen klebenblieb.

Auf Mokubas brandneues T-Shirt, auf er so stolz war. Mokubas brandneues T-Shirt, auf dem in riesigen roten Buchstaben stand:

DUEL MONSTERS SUCKZ!

Und Mokuba wusste, dass nichts, aber auch überhaupt nichts, diesen Totalschaden wieder beheben konnte.

Er beobachtete, wie die wenige Farbe in rasender Geschwindigkeit aus dem Gesicht seines Bruders kroch, während Setos kühle Augen abwechselnd verschwindend klein und dann riesengross wurden. Seine Kinnlade schnappte bedrohlich.

Sie starrten sich an. Eine Minute. Zwei Minuten. Viele Minuten. Mokuba fühlte das Blut durch seine Ohren rauschen und wartete. Wartete auf die unvermeidliche Explosion. Den Zorn seines Nii-sama.

Aber die Explosion blieb aus. Seto klappte nur abrupt den Mund wieder zu und wandte peinlich berührt den Blick ab, als würde sein kleiner Bruder vor seinen Augen in einem Bananenröckchen Hula tanzen oder ähnlich Beschämendes. Und begann, intensiv seinen schwarzen Kaffee umzurühren.

Mokuba schlich durch die Küche und suchte seine Sachen fürs Frühstück zusammen. Dabei spürte er, wie Setos wachsame Augen über dem Rand des Kaffebechers an ihm klebten, alle seine Bewegungen verfolgend.

Auf der Hinterseite seines T-Shirts stand: LANG LEBE DUEL MASTERS!

Aber immer wenn er sich zu seinem Bruder umsah, starrte dieser wieder meditativ in seinen Kaffeebecher.

Schweigen. Bleiernes Schweigen. Der Kühlschrank knarzte, das Besteck klapperte, die Milch plätschterte. Noch mehr Schweigen.

Mokuba setzte sich und beäugte seine Cornflakes. Ihm war total schleierhaft, wie er auch nur einen Krümel davon durch seinen viel zu engen, total ausgetrockneten Hals bekommen sollte.

Ihm wäre fast der Löffel aus der Hand geflogen, als Seto plötzlich unerwartet bellte: „UND?!“

Er fuhr zusammen. Nun kam sie. Die Reaktion, die er befürchtet, aber sich auch irgendwie erhofft hatte. Seto MUSSTE einfach etwas dazu sagen...es konnte ihm nicht gleichgültig sein...Und er, Mokuba, würde dazu stehen. Er würde seine Idee gegen seinen Bruder verteidigen. Seto, würde er sagen...-

„...wie läuft´s so, Mokuba?“

Mokuba starrte ihn eine Sekunde entgeistert an. Sein Bruder hatte von seinem Geldblatt aufgesehen und fixierte ihn mit seinem besten Versuch eines neutral-freundlichen Gesichtsausdruckes.

Und dann dämmerte es ihm, dass Seto einen seiner Versuche unternahm, ein lockeres Gespräch anzufangen.

Früher einmal hatte Mokuba geglaubt, dass sein Nii-sama einfach alles konnte. Aber während er älter wurde, waren ihm immer mehr Sachen aufgefallen, die Seto entschieden NICHT konnte, und eine davon war Small Talk.

Seto konnte dozieren, drohen, prahlen, spöttische Kommentare abgeben und Menschen an die Wand diskutieren. Was er nicht konnte, war ein lockeres Gespräch anfangen. Wie auch. Er hatte nie die Chance, es zu erlernen. Mokuba beschloss, ihm den Gefallen zu tun.

„Kann nicht klagen. Und selbst?“

„Alles bestens. Und bei dir so?“

„Fein.“

„Gut.“

„Ja.“

Setos Löffel klirrte im Becher. Mokuba räusperte sich. Seto hüstelte. Das Papier in seiner Hand raschelte. Das Quietschen von Mokubas Turnschuhen hörte sich in seinen Ohren an, als würde ein 16-Tonner beim Vollbremsen über eine Teerstrasse schleifen. Die Stille zwischen ihnen war so ohrenbetäubend, wie sie nur sein konnte zwischen zwei Menschen, die sich in diesem Moment aber auch wirklich nichts zu sagen hatten.

Allmählich wünschte sich Mokuba, sein Bruder würde wütend werden, ihn geradewegs in sein Zimmer zurückbrüllen, ihm Vorhaltungen machen, irgendwas. Er konnte mit fast allen von Setos Launen umgehen, auch die schlechten...aber worauf er nicht vorbereitet war, war dieses ratlose, hilflose Schweigen.

Sollte er selbst etwas dazu sagen...? Versuchen, ES zu erklären? ES zu entschuldigen...?

Nein. Seto hätte das nicht sehen sollen, das war die reine Wahrheit. Nun hatte er es bemerkt, und kein Wort der Welt konnte das wiedergutmachen.

Mechanisch schaufelte Mokuba Cornflakes in sich hinein und heftete seinen Blick leidenschaftlich auf die Anzeige der Küchenuhr. Die Minuten verannen zwischen ihnen wie zäher Sirup, während Setos Wirtschaftblatt weiter raschelte und das Geschirr verschämt klirrte.

Sein älterer Bruder hatte sich hinter dem Papier effektiv versteckt, nur seine Fingerknöchel wirkten etwas zu angespannt.
11.5.06 13:53
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sensenmann (17.5.06 20:02)
xD des is cool


Nuriko (29.5.06 00:35)
OMFG!!!!
*lach*
Ich hab durchgehend gelacht als ich mir vorgestellt habe wie die zwei Brüder sich gegenseitig anstarren und dann dieses Schweigen ensteht! xD
Zu göttlich! Das schmuggelt sich doch ein riesiges Grinsen in mein Gesicht! Vor allem wenn man bedenkt wie Mokuba rot angelaufen sein muss wenn das Blut in die Ohren geht! Das hinterlässt einen Prince Charles Effekt denk ich! *weiterlach*
HErrlich! Einfach herrlich! Am härtesten hat Seto wohl "Duel Masters Rulez" getroffen! *gg* Der Arme! Aber immer noch besser als Pokemon
Einfach geil!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung