Startseite
    Random Crap
    FF-Pimp
    Desu Nôto
    WK
    POT
    Quotes I Like
    Kill Your Idols!
    Tivi Guide
    Steinbruch
    Fangirlism
    Statusbericht
  Archiv
  Ich Über Mich
  A FanGirl Mind
  Meine 7 FF-Gebote
  Fänfikschn!
  Die Katze!
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   
   Maddle
   Tsutsumi
   Prince Of Fanservice



http://myblog.de/kleine.aster

Gratis bloggen bei
myblog.de





Tivi Guide

Menschen, die vom Himmel fallen

Wie konnte ich das vergessen...?
Ich muß an dieser Stelle noch mit Nachdruck darauf hinweisen, daß heute abend um 20h15 auf Pro7 die beste Serie der Welt wieder anläuft, und zwar mit der fantastischen Zweiten Season.



Ich würde mich normalerweise nicht als Werbeschlampe für einen Privatsender hergeben, wenn ich nicht vollkommen überzeugt wäre von dem, was ich hier schreibe! Ich sehe mir eine Menge Serien an, und ich nehm mir raus, einigermaßen kritisch zu sein, und Lost war für mich ein absolut erleuchtendes Erlebnis.

Wer denkt, es handelt sich irgendwie um eine Abenteuer-Serie, wo Leute Kokosnüsse knacken und Fische fangen und leichtbekleidet Berge hochkraxeln, der irrt sich. Lost ist schlicht die beste Mystery-Gänsehaut-Serie der Welt. Bitte, wer auf wirklich bizarre Mystery, makabren Humor, morbide Entdeckungen und psychologische Abgründe steht, der sehe sich diese großartige Serie an.

Ich kenne Serien, die bessere Dialoge haben (Six Feet Under, Gilmore Girls), aber was dramaturgische Wendungen, Rätsel, Geheimnisse, unheimliche Athmo und schieren Wahnsinn anbelangt, reicht einfach nichts an Lost heran. Und übrigens kann man auch in der 2. Staffel super einsteigen...die erste war schon brillant, aber die zweite ist noch besser, weil sie noch gruseliger und düsterer ist und die Charaktere *noch* abgründiger werden.

***

Ich werd nicht versuchen, die Geschichte nachzuerzählen, das kann die Serie besser. Stattdessen zum Einstimmen, einige meiner Lost-Lieblinge aka die besten Überlebenden des Fluges 815:


"I saw into the heart of the island, and it was beautiful."
Locke: Der Weise. Die Reise ins dunkle Herz der Insel beschert ihm eine willkommene Erlösung von seinem mehr als tristen, enttäuschenden Leben. Aber wird seine Liaison mit den Geheimnissen der Insel ihm wirklich Erfüllung geben, oder ihn eher den Verstand kosten...?

"You just want me to be scared...!"
Hurley: Der wandelnde Fluch. Er sieht so süß und harmlos aus, aber wer Hurley liebt, der wird vom Pech verfolgt. Auf der Flucht vor seinem eigenen Fluch strandet er auf der Insel, und nun holen ihn auch seine längst vergessenen "Freunde" aus der Nervenklinik ein.

"I con, you run."
Sawyer: der schöne Lügner. Sarkastisch, sexy, Sawyer. Früher hat er einsamen Frauen das Geld aus der Tasche rausgetrickst, nun spielt er seine teuflischen Spielchen mit den Insel-Gestrandeten weiter. Aber wird nicht auch mit ihm gespielt...?


"Born to run."
Kate: die schöne Lügnerin. Kate, frisch aus dem Knast, kann nicht die Wahrheit sagen, wenn sie den Mund aufmacht. Auf der Insel, wo sie bald Mitwisserin vieler Geheimnisse wird, wird ihr das zum Verhängnis.


"His actions are not that of a man who is telling the truth."

Sayid: Der Folterer. Der ehemalige Folterknecht des irakischen Hussein-Regimes hat eine edle Seele und fiese Fragemethoden. Ist sein Mißtrauen der Instinkt eines Ex-Soldaten, oder doch eher Paranoia...?

"I was told to do it. I think it was in a dream."
Mr. Eko: Man of Mystery. Der ehemalige Kindersoldat war als Priester auf dem Wege zur Reue, als er in seinem Flugzeug vom Himmel auf die Insel fiel. Leider ist er hier seiner dunklen Vergangenheit viel näher, als er denkt.

"See you in another life, brotha!"
Desmond: Der Wahnsinnige. Nach 4 Jahren allein in einem unterirdischen Bunker ist Desmond wie eines der wahnsinnigen Orakel aus alter Zeit. Desmond weiß vieles, aber in seinem Hirn herrscht Chaos.

***

Also, Leute, zieht hin und schaut euch diese wunderbare Show an, und löst die Geheimnisse um Dharma Industries, die magischen Zahlen, den einarmigen Arzt, den verirrten Eisbären, und Mr. Ekos Fragezeichen. Und so viel mehr.
11.9.06 16:44


Gestern Nacht auf Pro7: Mit nackich!

Wahrscheinlich ist das bekannt, aber: es gibt GUTE schlechte Filme und schlechte schlechte Filme!
Schlechte schlechte Filme sind die, die solide und durchschnittlich sind, und darum einfach bloß langweilig. Am schlimmsten ist es, wenn Filme mit Absicht versuchen, GUTE schlechte Filme zu sein – denn das klappt fast nie.

Nein – um einen echt original GUTEN schlechten Film zu machen, braucht man den totalen Größenwahn, man würde soeben ein Meisterwerk fabrizieren.
Man braucht einen irrsinnigen Drehbuchautor, der im Koks- oder Geldrausch sein klischeebeladenes Drehbuch für ein tiefgründiges Epos hält, extrem fehlbesetzte Stars, die denken, sie würden in einem Hit mitwirken (XD) und einen Regisseur, der diese Pampe voller Ernst und Dramatik umsetzt, anstatt, wie er sollte, brüllend davonzulaufen.

So ein Film ist Showgirls , aka „Brüste – das Musical“^^. Was auch der Grund ist, warum es immer ein Anlass zum feiern ist, wenn diese notgeile Stinkmorchel mal im Fernsehen kommt!



Nomi: Eine Frau leckt ihren Weg...!

Schon die Geschichte dieses Films ist so etwas wie eine perverse, ziemlich frauenbeleidigende Variante aller „Mädchen kommt in die Großstadt“-Schmonzetten, die bisher gemacht wurden. Mit nackich.

Nomi Malone, ein einfaches Straßen(strich)mädchen, kommt nach Las Vegas, um sich ihren Großen Traum zu erfüllen. Ist ihr Traum, Tänzerin zu werden? Oder ein talentierter Showstar? Nein – ihr Traum ist es, in einer Las Vegas-Tittenrevue aufzutreten, in der sie mit Glitzerpuscheln an den Brüsten zu schlechter Technomusik lächerliche Porno-Aerobic machen darf.
Man will ihr sofort zurufen: „Yeah Mädel! Kämpf um deinen Traum, dich nackich zu machen!“
Zu diesem Zwecke zeigt Nomi allen Männern, die in Las Vegas das Sagen haben, ihre Brüste – um die Hauptrolle in einer Nackte-Brüste-Revue zu bekommen, damit sie ihre Brüste noch viel mehr Menschen zeigen kann. Damit kommt sie in zahlreiche Catfights mit anderen Mädels, die auch ihre Brüste zeigen wollen. Zwischendurch sieht man Brüste.

Und das muss man dem Film zugestehen: alle Frauen haben schöne Brüste. Immerhin. Den Rest kann man vergessen.

Gespielt wird Nomi herrlich talentfrei von Elizabeth Berkeley, die ohne Scheiß aussieht wie ein extrem überschminkter Transvestit oder ein Basketball, auf den einer die Klischee-Make-up-Visage einer Sexpuppe aufgemalt hat. Ähnlich inspiriert ist auch ihr Schauspiel. Man nimmt ihr sofort die hohle Nuss ab, die nichts anderes kann, als mit den Brüsten zu wackeln – sie lebt sozusagen die Rolle! XD

„Showgirls“ enthält natürlich auch eine Tonne unfassbar peinlicher Sexszenen, wo sich die Erotik der Sexy Clips, die nachts auf dem offenen Kanal laufen, mit einem viel zu hohen Budget und einem Las Vegas, wie es sich ängstliche Vorstadtmuttis vorstellen, paaren.
Wie Nomi in einem Whirlpool unter Neonflamingos zu steiler 80er-Porno-Musik auf dem „Entertainment Manager“ Zack rumhopst: eine unvergessliche Szene der Filmgeschichte.



Mach mir den Flipper! Einer der vielen Höhepunkte dieses an Höhepunkten reichen Films!

Der absolute Abschuss sind allerdings die Tanzszenen. Wie Nomi und ihre Konkurrentinnen mit Glitzer auf den Nippeln in unbeschreiblichen Fetisch-Kostümen Gang-Bang-Szenarien nachzappeln, ist ohne Worte. Alle Choreografien des Films sehen aus, als habe sie D! von Popstars unter schwerem Einfluss von Crack entworfen. Alle Kostüme sehen aus wie der Resteverkauf im Fetisch-Großlager.



Ein Beispiel für die gewagten, tabubrechenden Tanzszenen

Total rührend ist, wie der Film versucht, dabei enthüllend und kritisch zu sein – „Seht her, das ist der harte Sündenpfuhl, in dem kleine, brave Luder zu noch größeren, koksenden Ludern werden!“ Es gibt Szenen, die sollen unglaublich dramatisch wirken – wenn sich etwas zwei Rivalinnen der Nacktrevue oben ohne in der Umkleide kloppen oder wenn Nomi gezwungen wird, sich (Oh nein! Wie fies!) sich Eiswürfel auf die Nippel zu reiben, damit sie hart werden für den Auftritt.

Das alles soll irgendwie die Brutalität des Showbusiness vorführen, was aber so was von nicht klappt, da der Film eigentlich auch zu 75% aus blanken Möpsen besteht. Man kann tatsächlich die Uhr danach stellen – wenn es 5 Minuten keine Brüste mehr zu sehen gab, ist die nächste Nackttanz-, Bums-, Duschszene nicht weit.
So viel zur Kritik am Sex-Business.

Die Oberschurkin aka Erzrivalin des Films ist dann natürlich auch eine erzböse Superlesbe, die es Nomi übelnimmt, dass sie ihr einen Korb gegeben hat. Und das, nachdem sie sie mit dem unschlagbaren Anmachspruch „Du hast fantastische Titten!“ angebaggert hat!



Nicht verpassen: der "Fight" der Rivalinnen! Mit nackich!

Die beiden Mädels haben dann unfassbar lustige „Tanzduelle“ mit nackich oder in unmöglichen S/M-Aerobic-Korsagen, wo es vor Erotik nur so prickeln soll.
Das einzige, was man sieht, sind aber zwei mäßig talentierte Schauspielerinnen, die mit bebenden Nasenflügeln ihren Brüste aneinanderrubbeln, und es ist alles sehr komisch.

Überhaupt sind die Dialoge großartig. Das fragt Nomi Zack in einer romantischen *hust* Szene mit verträumten Bambi-Augen „Was ist BWL....?“ (Ach, wie süß naiv sie ist!), ihre Kollegin meint, Nomi sähe so gut aus wie „ein 30 Zentimeter langer Schwanz!“, und damit es auch wirklich erotisch zugeht, kommt eigentlich in allen Sätzen das Wort „ficken“ vor...was nicht schlimm wäre, wenn nicht alles so schrecklich blöde wäre. XD

Am Ende lernt Nomi dann ihre Lektion und wendet sich vom sündigen, verdorbenen Las Vegas ab, um – na was? – wieder eine ehrliche Straßenprostituierte zu werden! Und das, meine Lieben, ist der amerikanische Traum!

„Showgirls“ ist ein Film für alle, die Brüste mögen, schlechte Dialoge, orientierungslose Schauspieler, geschmacksbefreite Neon-Plüsch-Chichi-Kulissen und schlechten Ausdruckstanz mit nackich. Also für alle. XD

Ich werd auch weiterhin stets eine Flasche Champagner kaltgestellt lassen für eine weitere Wiederholung von „Showgirls“, einem Fest des schlechten Geschmacks. =)

P.S.: „Showgirls“ war auch der erste Film von Paul Verhoeven nach seinem Mega-Hit „Basic Instinct“. Danach brauchte er Jahre , um sich von der Gurke wieder zu erholen. Im Gegensatz zu den Schauspielern, die einfach sofort wieder in der Versenkung verschwanden.

***
Showgirls
Regie: Paul Verhoeven
Buch: Joe Esterhaz
Darsteller: Elizabeth Berkeley, Gina Gershon (als Evillesbe), Kyle MacLachlan, Gina Ravera
26.5.06 11:32





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung