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Was ist denn das Tolle an Fänfikschn?

Eine FF zu schreiben, hat für mich nur einen Grund: Verliebtsein.
Wenn ich das Verlangen bekomme, über eine oder mehrere Figuren zu schreiben, dann bin ich in eine oder mehrere Figuren verliebt.

Fikitve Charaktere kann man lieben, aber man kann sie nie, nie bekommen. Einerseits macht auch das den Reiz aus – mann kann sich nicht mit ihnen streiten, sie können einen nicht enttäuschen, nicht betrügen, nicht verlassen. Sie bleiben für immer schön, begehrenswert, unerreichbar.

Andererseits machte einen das manchmal verrückt. Die einzige Chance, sich diesem Charakter dann zu nähern, ist, über ihn zu schreiben (oder ihn zu zeichnen, oder ähnliches).

Eine FF zu schreiben ist für mich wie ein Flirt. Man versucht, an diese Person heranzukommen. Sie zu definieren. Sich mit ihren Eigenheiten vertraut zu machen: die Art zu Reden, die Art zu Denken, Vorlieben, Abneigungen. Darum ist in-character auch für mich die Ganz Große Sache. Wenn ich eine FF fertighabe, von der ich denke, ich hab den Charakter nun wirklich prima erwischt, ist es für mich, als seien wir uns nähergekommen.

Natürlich kommen tolle Flirts und sehr schlechte Flirts vor...manchmal stockt alles, man weiß nix zu sagen, man schweigt sich an, und eilt später verlegen nach Hause. Manchmal ist es wunderbar, man lacht, man inspiriert sich, man hat einfach nur Spaß miteinander.
Und für diese Flirts lohnte es sich immer wieder, es zu versuchen.

Kommt dieser Absatz irgendwie stalkerlike und obsessiv rüber...? Ähm...öh...schaut mal da, ein Kaninchen!^^;

***

Meine FF-Bio oder Confessions Of A Fangirl

Ich bin ein Fangirl und war es schon immer. Als ich in etwa 8 war, war ich unsterblich in Athos aus den 3 Musketieren verliebt. Der Erste Detektiv von den Drei Fragezeichen war meine Große Liebe im Alter von 10 – 17 (und ich steh dazu, ich liebe ihn noch immer)! Dazwischen schwärmte ich unter anderem für ein Nacktmodel von Warhol, einen toten Papst und den Mafia-Anwalt Tom Hagen. Tom Hagen würde ich heute noch heiraten, was viel aussagt, denn ich will eigentlich überhaupt nicht heiraten. *G*
Und natürlich schrieb ich und schrieb ich und schrieb ich über diese Figuren. Athos und Tom Hagen bekamen von mir Sues verpasst – und Liebe bzw. Sex zwischen Männern hatte es mir auch schon immer angetan. Zu dem Thema habe ich mir aber eher Originalcharaktere ausgedacht und eigene Geschichten verbastelt. Vielleicht kommen davon auch noch einige online, mal sehn.

Als ich so 14 war, hatte ich eine riesige Obsession für Rape und Dark...meine Lieblinge wurden verknechtet, es wurde rumgefoltert, sämtliche Eltern vergriffen sich an ihren Kindern, Männer wurden vergewaltigt und fanden es toll. Ähm. Diese Phase hat man wohl einfach, wenn man so ein depressiver pubertärer Teen ist.
Aus dem Grund nehme ich es FF-Autoren nicht wirklich übel, wenn sie in einer bestimmten Zeit so was schreiben. Irgendwie üben Gewaltphantasien eine Faszination aus, und der kann man sich nicht immer entziehen. Es sind schließlich Phantasien, die sollte man sich nicht versagen.

Irgendwann sollte man aber aufwachen, verstehen, was der eigentlich Charakter von Vergewaltigungen ist und was sie aus einem machen, und es dann vielleicht bleiben lassen.

Und klar – eine Girlhasserin war ich auch!^^ Was hab ich Nadine verabscheut, Harold Lauders miese, manipulative Freundin aus The Stand . Was haßte ich Lys de Kerk, diese beschissen makellose Blondine, als sie die Freunden des Ersten Detektivs wurde.
Es ist nun mal so: in der Pubertät ist man unsicher. Man findet sich zu hässlich, zu fett, zu blöde für alles. Und man kann diese Mädchen in Büchern, Filmen etc. nicht leiden, die reine Haut und lange Beine haben. Sie bekommen die Männer, die wir nicht kriegen.

Aber auch hier hab ich irgendwann eingesehen, dass ich auch ein tolles Mädchen sein kann wie alle anderen – und dass man vor fiktiver Konkurrenz keine Angst haben sollte. *G*

Im Winter 2001 oder so begann ich, eine kleine Harry Potter-Geschichte als Weihnachtsgeschenk für meine Mitbewohnerin zu schreiben. Die hatte mich zum HP-Fan bekehrt, und ich fand damals Draco x Hermion reizvoll...es hat mich interessiert, wie man das schreiben könnte, ohne dass einer von beiden seinen Charakter einbüßt.
Es kam, wie es kommen musste: die kleine Weihnachtsgeschichte explodierte zu einem riesigen Kapitelhaufen – Weihnachten ging vorbei, und ich schrieb immer noch, und meine Obsession war nicht mehr zu leugnen.

Zu dieser Zeit las ich erste Artikel über Fan Fiction und stolperte im I-Net über ein paar. Ich staunte. Plötzlich wusste ich, dass da draußen mehr Menschen (Mädchen *G*) wie ich existierten, die ähnliche Träume, Phantasien und Hobbies hatten. Wie fiktive Charaktere zu Tode zu interpretieren und zu spekulieren. Plötzlich lernte ich eine Menge neuer, nützlicher Worte, wie IC, OOC, OTP, Shipper, Lemon, Fandom, Fanservice, und alle die vielen schönen anderen. =)

Und ich erkannte, dass Mann x Mann kein Tick von mir war, sondern weit verbreitet war und einen Namen hatte, nämlich Shônen Ai, Slash, bzw. Yaoi. Ich war *so* froh!

Ich beschloss, meine Geschichte auch online zu posten, ich stellte fest, dass Leute sie sogar lasen, und ich wusste, dass FF schreiben eine Welt für mich ist, in der ich mich wohlfühle.
Gewidmet ist sie trotzdem Maike, meiner Mitbewohnerin.

Eines schönen Tages dann verliebte ich mich auf den ersten Blick in Seto Kaibas Mantel, der so schön *fwuuush* machte, dann in Seto Kaiba, der so schöne blaue Augen hat. Ich begann, YGO-Fan Fiction zu schreiben, loggte mich auf Mexx ein, das bis heute meine Online-Heimat ist, und so war das alles. =)

Manga und Anime-Kultur fasziniert mich, weil es mich umhaut, wie intensiv Mangaka und Anime-Macher mit Fanservice umgehen.
Dass Fangirltum und Fanservice praktisch schon mit eingeplant werden. Der total unbefangene Umgang mit Melodrama, Hintigkeit und Charakter-Worship begeistert mich immer noch!
Wenn z.B. Puzo (Der Pate) oder Tolkien (HdR) etwas schrieben, dann dachten sie dabei sicherlich nicht, „Ok...ich baue hier mal eine hintige Stelle zwischen Don Corleone und Mr. Fanucci ein, damit die Fans durchdrehen!“ oder „Es wird Zeit, dass Legolas nackt im See badet.“
Die Autoren von Gravi, von Tenipuri oder YGO machen so was denk ich schon...und ich finde das sehr nett.^^

Ich würde mich aber nicht als besonders intensiven Manga und Anime-Fan bezeichnen. Wenn mir was ins Auge fällt, sehe ich es mir an. Wenn mir was empfohlen wird, überlege ich es mir. Und es existieren drei Animes, die ich sehr liebe.

Aber eigentlich bin ich weiterhin nur ein Fangirl, für alles...Filme, Bücher, historische Figuren, Serien. Wenn ich etwas liebe, dass liebe ich es. Punkt.

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